Angeln mit Pilker – Was hat es damit auf sich?

Angeln: Das ist eine echte Kunst, die erst erlernt werden muss, bevor man damit erfolgreich ist. Bereits seit vielen Jahrtausenden angeln Menschen – die älteste Angel ist über 20.000 Jahre alt. In dieser Zeit konnten unzählige Fangmethoden entwickelt werden, die immer weiter ausgereift und optimiert werden. Eine der schwierigsten Fangmethoden ist das Angeln mit einem Pilker – einem besonderen Köder, der vor allem für das Meeresangeln gedacht ist. Wir zeigen Ihnen, was es damit auf sich hat.

Pilker: Das macht den Köder aus

Beim Pilken, einer Form des Sportfischens, kommen Köder in verschiedenen Größen zum Einsatz, die meist die Form eines Fisches imitieren. In der Regel bestehen sie aus salzwasserfestem Metall, da sie beim Meeresfischen verwendet werden. Die kleinsten Pilker kommen bei flachen Gewässern zum Einsatz, währen die großen Köder beim anspruchsvollen Tiefseeangeln genutzt werden.

Der Köder wird von Anglern dazu genutzt, unter Wasser Druckwellen zu erzeugen, die die Aufmerksamkeit der Fische auf sich ziehen. Pilker baumeln vor allem auf Grundhöhe, da sich dort viele Fische aufhalten. Dabei imitieren sie auch die Bewegung von Beute, sodass die Fische anbeißen.

Um ein optimales Angelerlebnis zu schaffen, kommen sehr leichte und elastische Ruten und Schnüre zum Einsatz. So werden die notwendigen dynamischen Bewegungen und die hohe Schnellkraft vom Angler erzeugt.

Die beliebteste Beute beim Pilken

Jede Angeltechnik konzentriert sich auf verschiedene Fischarten, da sie auf unterschiedliche Reize reagieren. Beim Pilken beißen vor allem Dorsche an, aber auch Makrelen, Seelachs, Lengfische, Knurrhähne oder Pollacks befinden sich unter den häufig gefangenen Fischen.