Retinopathia Pigmentosa Behandlung – wichtige Informationen

Die Retinopathia Pigmentosa Behandlung ist wichtig, um die Folgen der Krankheit zu minimieren. Dabei handelt es sich um einen angeborenen, häufig vererbten Defekt, der schon in sehr jungem Alter dazu führen kann, dass die Sinneszellen der Netzhaut untergehen. Besonders gefährdet ist der Bereich, der das Hell- und Dunkelsehen ermöglicht. Je mehr Zellen in diesem Bereich absterben, desto schlimmer sind die Symptome der Krankheit.

Retinopathia Pigmentosa Behandlung – was ist möglich?

Diese Augenerkrankung kann nicht geheilt werden, lediglich das Fortschreiten kann verlangsamt werden, damit betroffenen Patienten das Sehvermögen erhalten bleibt. In verschiedenen Studien hat sich gezeigt, dass die regelmäßige Einnahme von Vitamin A dazu führen kann, dass die Verschlechterung hinausgezögert werden kann. Anderen Studien zufolge soll auch die Gabe von Omega-3-Fettsäuren oder Wachstumsfaktoren für Bindegewebszellen diesen Effekt haben. Damit die Restfunktion der Kranken Netzhaut so lange wie möglich erhalten bleibt, sollte der Netzhautstoffwechsel optimal versorgt werden. Hierzu eignen sich Kombinationen aus Antioxidantien, beispielsweise die Vitamine C und E, Vitamin A sowie Lutein, das als Tablette oder Kapsel zur Verfügung steht.

Symptomatische Therapien zur Retinopathia Pigmentosa Behandlung

Neben oral eingenommen Behandlungsmöglichkeiten sind auch symptomatische Therapien sinnvoll, beispielsweise die Operation des Katarakts oder die Behandlung des Maculaödems. Auch Sonnenbrillen, die eine Blendung verhindern eignen sich für Betroffene. Verkleinernde Brillen, die das Gesichtsfeld vergrößern, eignen sich ebenfalls zur Behandlung, auch wenn es paradox klingt. Damit die Behandlung individuell erfolgen kann, sollten Patienten regelmäßig Kontrolluntersuchungen durchführen lassen. Die wiederkehrende Bestimmung der Sehschärfe sowie die genaue Untersuchung des Augenhintergrundes sollten dokumentiert werden, um die Behandlung so erfolgreich wie möglich zu machen.